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News & Aktuelles
29. Mai 2017

ROWE RACING feiert nach verrücktem Finale mit Platz zwei den größten Erfolg beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring

Nick Catsburg „schwimmt“ im Regenchaos mit dem BMW M6 GT3 #98 auf das Podium / Schwesterauto mit der #99 nach frühem Reifenschaden noch Zehnter

ROWE RACING hat in einer der verrücktesten Schlussphase in der Geschichte des „Eifel-Marathons“ beim 45. ADAC Zurich 24h-Rennen auf dem Nürburgring den zweiten Platz belegt. Schlussfahrer Nick Catsburg „schwamm“ förmlich im BMW M6 GT3 mit der #98 nach einem plötzlichen Wolkenbruch Minuten vor Ende des Rennens aufs Podium und bescherte der Mannschaft aus St. Ingbert seinen bisher größten Erfolg in der „Grünen Hölle“. Das Schwesterauto mit der #99 kämpfte sich nach einem unglücklichen Reifenschaden in der Anfangsphase am Ende mit einer fehlerfreien Leistung als Zehnter auch noch in die Top-10.
Der Niederländer Catsburg, der schon am Samstag in der Eifel bei seinem „Nebenjob“ in der WTCC schon einen Rennsieg gefeiert und die WM-Führung übernommen hatte, rutsche in der vorletzten von insgesamt 158 Runden plötzlich vom dritten auf den zweiten Platz vor, als der vor ihm liegende Audi #29 ein Problem beim Boxenstopp hatte. Als es dann plötzlich heftig zu regnen begann, rutschten Catsburg und auf Rang eins liegende Audi-Fahrer René Rast auf den profillosen Slickreifen fast wie Schlauchboote über die Strecke, rutschten mehrfach fast von der Piste und schleppten sich nahezu im Schneckentempo um die 25,738 Kilometer lange Kombination aus Grand-Prix-Strecke und der legendären Nordschleife. Der Audi #29 hatte bei seinem verzögerten Stopp aber kurzfristig noch Regenreifen bekommen und Kelvin van der Linde fuhr von hinten an die Spitze. Catsburg holte sich für die letzte Runde auch noch Regenreifen und schnappte sich damit doch noch wieder den zweiten Rang.

Das Schwesterauto mit der #99, in dem Doppelstarter Sims mit BMW DTM-Pilot Maxime Martin aus Belgien, BMW Werksfahrer Philipp Eng aus Österreich und dem deutschen Nordschleifen-Spezialisten Marc Basseng fuhr, hatte schon in der Anfangsphase den letztlich entscheidenden Boden verloren. Maxime Martin musste nach einem Reifenschaden im Bereich Bergwerk fast über eine halbe Runde langsam zurück an die Box kommen. Dabei verlor das Quartett mehrere Minuten Zeit.

Lange Zeit zum Feiern bleibt für das Team allerdings nicht. Schon am kommenden Pfingstwochenende steht im belgischen Zolder die nächste Runde der Blancpain GT Series auf dem Programm.

Hans-Peter Naundorf, Teamchef ROWE RACING: „Heute waren alle auf dem Podium Gewinner, ein Festtag für den Motorsport. Es war sehr spannend und dramatisch. Du fährst hier 23 Stunden im Kreis rum, und dann meint der Wettergott, er müsse am Ende noch einmal ein bisschen den Showmaster spielen, und die Ereignisse überschlagen sich. Am Schluss hätte es fast noch geklappt mit dem Sieg. Nicky ist absolut souverän diesen letzten Stint gefahren. Der Großteil der Fahrer würde das Auto mit Slicks in diesem Regen verlieren. Danach noch einmal aufzuholen und Nerven wie Stahlseile zu haben, das verdient allergrößten Respekt. Wenn man den Rennverlauf anschaut, geht der zweite Platz vollkommen in Ordnung. Es war eine riesige Show.“

Nick Catsburg, ROWE RACING #98 BMW M6 GT3: „Wir haben alle gehört, dass die Chance auf Regen besteht. Im Auto war ich mir jedoch sicher, dass es nicht regnen würde, denn es war so sonnig. Das Team hat mir dann über Funk mitgeteilt, dass erste Tropfen gemeldet werden. Aber als ich an dieser Stelle vorbeikam, war es vollkommen trocken. Das ist zweimal passiert… und plötzlich hat es richtiggehend geschüttet, aber nur auf einzelne Abschnitte der Strecke begrenzt. Deshalb bin ich auf Slicks geblieben. Doch in der zweiten Runde, nachdem der Regen eingesetzt hatte, stand Wasser auf großen Teilen der Strecke. Es war mir bei 10 km/h fast unmöglich, das Auto auf der Strecke zu halten. Auf der letzten Runde war das Auto auf Regenreifen einfach fantastisch, und es ist uns gelungen, noch den zweiten Platz zu holen. Es fühlt sich großartig an, auf dem Podium zu stehen. Es ist eine unglaubliche Veranstaltung, und ich bin über dieses Resultat sehr glücklich.“

Alexander Sims, ROWE RACING #98 BMW M6 GT3: „Das ist der Wahnsinn, es ist einfach wunderbar. Es war das vierte Mal, dass ich hier an den Start gegangen bin, und genauso wie den Sieg im vergangenen Jahr in Spa hatte ich dieses Ergebnis nicht erwartet. Wir haben das gesamte Rennen über keinen einzigen Fehler gemacht, jeder hat einen herausragenden Job abgeliefert. Wir haben jede Möglichkeit genutzt, die sich uns geboten hat, und deshalb hat das Team das Podium mehr als verdient. Der letzte Stint war wirklich aufregend, und Nick hat einen fantastischen Job gemacht. Ich freue mich wirklich sehr über diesen Podiumsplatz.“

Markus Palttala, ROWE RACING #98 BMW M6 GT3: „Wenn man sich die Gesamtsituation ansieht, dann hätten wir eigentlich nicht mit einem Podium gerechnet. Nach dem Top-30-Qualifying, in dem alle Vollgas gegeben haben, wussten wir, dass es wirklich schwierig wird. Es ist toll, dass wir es auf das Podest geschafft haben. Die letzten Runden waren mehr als spannend, und Nicky ist sensationell gefahren. Das gesamte Team – gemeinsam mit BMW Motorsport – hat an diesem Wochenende einen großartigen Job gemacht, um im Rennen das maximal mögliche Ergebnis zu holen.“

Richard Westbrook, ROWE RACING #98 BMW M6 GT3: „Dieses Ergebnis fühlt sich fast wie ein Sieg an. Wir hatten im Training und im Qualifying Schwierigkeiten, aber dann haben wir alles gegeben und voll attackiert. Es war mit den Reifen nicht einfach, und der Audi war etwas schneller. Aber das gesamte Team hat dieses Podium mehr als verdient, denn wir sind das perfekte 24-Stunden-Rennen gefahren. Glückwunsch an jeden in unserem Team.“

Philipp Eng, ROWE RACING #99 BMW M6 GT3: „Ich denke, die gesamte BMW Familie hat hier einen sehr guten Job gemacht und ist dafür mit einem Podestplatz belohnt worden. Natürlich hätte ich selbst gerne auf dem Podium gestanden, aber ich gratuliere meinen Teamkollegen sehr herzlich. Sie haben diesen Erfolg verdient. Wir haben uns mit unserem Fahrzeug leider durch den frühen Reifenschaden einen Rückstand eingehandelt, den wir das gesamte Rennen über nicht mehr aufholen konnten.“

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