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News & Aktuelles
20. November 2017

ROWE RACING beim Saisonabschluss im chinesischen Spielerparadies Macau frühzeitig vom Pech gestoppt

Macau, 16.-17.11.2017, Tom Blomqvist, ROWE Racing, BMW M6 GT3

Kein Start im FIA GT World Cup nach unverschuldetem Unfall im Qualifikations-Rennen / Spektakuläre Massenkarambolage auf dem berüchtigten Stadtkurs

Nichts geht mehr – dieser in den Casinos des chinesischen Spielerparadieses Macau oft gesprochene Satz war für ROWE RACING zum Saisonabschuss beim FIA GT World Cup unfreiwillig Programm. Denn nach einer spektakulären Massenkarambolage in der ersten Runde des Qualifikations-Rennens am Samstag war für BMW DTM-Pilot Tom Blomqvist aus Großbritannien am Steuer des BMW M6 GT3 mit der #99 wie für elf andere Fahrer vorzeitig Feierabend. Noch großer wurde die Enttäuschung der Mannschaft aus St. Ingbert, als im Laufe des Samstages in der früheren portugiesischen Kolonie nach einigen Stunden verzweifelter Arbeit klar wurde, dass die Schäden am Fahrzeug nicht mehr zu reparieren waren und man so auf den Start im Hauptrennen am Sonntag verzichten musste.

Nach einem guten Einstieg ins Wochenende und einer starken Qualifying-Leistung, die ihn auf Startplatz sieben für das Qualifikations-Rennen gebracht hatte, begann für Tom Blomqvist dort dann das Pech. Zunächst erwischte er keinen guten Start und verlor auf den ersten Metern einige Positionen, bevor dann noch während der ersten Runde ein selbst für Macau-Verhältnisse schier unglaubliches Chaos hereinbrach.

Auf dem berüchtigten Circuito da Guia, einem 6,120 Kilometer langen Asphaltband zwischen Leitplanken mitten in der Millionenstadt, das an der schmalsten Stelle des Kurses gerade einmal sieben Meter breit ist, löste hinter einer nicht einsehbaren Rechtskurve ein Ausrutscher des früheren DTM-Piloten Dani Juncadella in die Begrenzungsmauer eine spektakuläre Kettenreaktion aus. Laurens Vanthoor, der im vorigen Jahr nach einem Überschlag unvergesslich auf dem Dach seines Autos zum Sieg gerutscht war, konnte nicht mehr ausweichen, wodurch beide Autos die Strecke komplett blockierten und nacheinander ein Fahrer nach dem anderen in die Unfallstelle krachte. Zu ihnen gehörten auch Tom Blomqvist und sein BMW DTM-Kollege Marco Wittmann in einem weiteren BMW M6 GT3. Sie hatten sie absolut keine Chance, den Crash zu vermeiden.

Zum Glück blieben alle Fahrer unverletzt, obwohl beispielsweise Formel-E-Champion Lucas di Grassi sogar mit seinem Auto auf das Fahrzeug eines Konkurrenten geschoben wurde. Nach einer Pause von rund einer Stunde wurde das Qualifikations-Rennen mit nur noch acht Autos neu gestartet, zwölf Fahrer mussten zuschauen –Tom Blomqvist und ROWE RACING dann auch noch ein weiteres Mal im Hauptrennen am Sonntag.

Hans-Peter Naundorf, Teamchef ROWE RACING: „Dieser unglückliche Saisonabschluss in Macau ist irgendwie ein Spiegelbild des gesamten Jahres. Wir waren oft nah dran, hatten aber immer wieder in entscheidenden Situationen einfach Pech. Es tut mir sehr leid für Tom Blomqvist, der bei seinem ersten Macau-Einsatz in einem GT-Auto einen sehr guten Job gemacht hat und für den Unfall absolut nichts konnte. Er war in diesem Moment einfach mittendrin statt nur dabei. Leider wurde unser Auto bei der Massenkarambolage so schwer beschädigt, dass wir uns nach etlichen Stunden, in denen die Mechaniker noch alles versucht hatten, eingestehen mussten, dass es bis zum Rennen am Sonntag nicht reparabel ist. So mussten wir schweren Herzens auf den Start im FIA GT World Cup verzichten. Nach diesem unglücklichen Ende der Saison möchte ich aber noch einmal einen herzlichen Dank richten an alle Fahrer und Teammitgliedern, die in dieser Saison mit uns im Einsatz waren und sich auch durch Rückschläge nie entmutigen ließen, sowie an unsere Partner ROWE und BMW Motorsport.“

Tom Blomqvist, ROWE RACING #99 BMW M6 GT3: „Zuerst einmal hatte ich nicht einen so guten Start wie erhofft und verlor dadurch ein paar Plätze. Bei der Anfahrt zur Police Corner kam ich um die Ecke – und dann standen da schon die anderen Autos. Ich denke, dass die Marshalls leider nicht die Zeit hatten, zu reagieren. So wurden viele Autos beschädigt. Das ist wirklich bitter.“

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