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8. Mai 2018

ROWE RACING geht mit einem Vorjahressieger und der schwarzen Haube als Glücksbringer ins 24h-Rennen auf dem Nürburgring

Ex-DTM-Champion Martin Tomczyk führt Aufgebot aus sieben BMW Werksfahrern und einer schnellen „Leihgabe“ an / Connor De Phillippi hat Erinnerung an den Sieg im Kopf

ROWE RACING ist bereit für das größte Rennen der Welt: Nach einer sehr guten Vorbereitung geht die Mannschaft aus St. Ingbert mit viel Selbstvertrauen und einem Traum in das 46. ADAC Zurich 24h-Rennen auf dem Nürburgring am 12. und 13. Mai. Nach zwei dritten Plätzen sowie dem zweiten Rang im Vorjahr soll es im achten Anlauf endlich klappen mit dem ersten Gesamterfolg beim „Eifel-Marathon“. Mit dem Sieg beim 2. VLN-Lauf und dem zweiten Platz im 24h-Qualifikationsrennen hat ROWE RACING bereits unter Beweis gestellt, auch in diesem Jahr im Feld der insgesamt 149 Autos und rund 600 Fahrer zu den Sieg-Kandidaten zu gehören. Beide Erfolge hatte der BMW M6 GT3 #99 mit einer markanten schwarzen Motorhaube herausgefahren, die als Glückbringer natürlich auch am kommenden Wochenende wieder montiert wird; das Schwesterauto mit der #98 tritt mit der gewohnten weißen Haube an.

Partner BMW Motorsport setzt beim Griff nach seinem 20. Gesamtsieg auf der 25,738 Kilometer langen Kombination aus GP-Strecke und der legendären Nürburgring-Nordschleife in diesem Jahr ganz auf ROWE RACING und konzentriert die Werksunterstützung auf das Team aus St. Ingbert. Dafür stellen die Münchner auch gleich sieben BMW Werksfahrer aus WEC und WTSC ab. Dazu zählen der ehemalige DTM-Champion Martin Tomczyk als einziger deutscher Fahrer und Connor De Phillippi aus den USA, der 2017 noch in Audi-Diensten in einem denkwürdigen Finale vor der #98 gelandet war.

Vor Saisonbeginn wechselte Connor De Phillippi zu BMW und sitzt in diesem Jahr gemeinsam mit dem Briten Alexander Sims, den er vor Jahresfrist noch besiegt hatte, im BMW M6 GT3 mit der #99. Neben Martin Tomczyk komplettiert der Finne Jesse Krohn das Quartett, der mit Connor De Phillippi – und der schwarzen Haube – bereits in der VLN auf das oberste Treppchen gefahren war.

Im Schwesterauto mit der #98 starten zum dritten Mal in Folge der Niederländer Nick Catsburg und der Brite Richard Westbrook, der auch in diesem Jahr wieder von Ford ausgeliehen ist. Gemeinsam waren sie nicht nur 2017, sondern auch schon 2015 Zweite und wollen den letzten Schritt nach ganz oben machen. Unterstützt werden sie von den beiden BMW Werksfahrern John Edwards aus den USA und Tom Blomqvist aus Großbritannien. Der Sohn des einstigen Rallye-Weltmeisters Stig Blomqvist ist im Winter aus der DTM in die WEC- und Formel-E-Programme von BMW gewechselt.

Für BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt ist das ADAC Zurich 24h-Rennen eine Woche nach dem Auftakt von DTM und WEC ein weiteres absolutes Highlight. „Das Ziel lautet, den 20. Triumph für BMW bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring zu holen. Aber beim vielleicht härtesten Langstreckenrennen der Welt kann man den Sieg nicht planen. Es gehört auch immer das nötige Quäntchen Glück dazu“, sagt er: „Das 24-Stunden-Rennen ist ein wahres Fest des Motorsports.“

ROWE RACING kann sich in den Trainingssitzungen ganz auf die Rennabstimmung konzentrieren, denn beide Fahrzeuge haben ihren Platz im Top-30-Qualifying bereits beim 24h-Qualifikationsrennen erobert. Damit ist ihnen auch die begehrte blaue Lampe für die Frontscheibe bereits sicher, die vor allem in der Nacht das Überholen der zahlreichen langsameren Fahrzeuge deutlich erleichtert.

Das große 24h-Wochenende beginnt am Donnerstag (10. Mai) mit dem Freien Training (13.20 bis 15.00 Uhr) und dem 1. Qualifying (20.30 bis 23.30 Uhr). Am Freitag (11. Mai) folgen das 2. Qualifying (14.55 bis 16.45 Uhr) und das Top-30-Qualifying (19.00 bis 19.40 Uhr), in dem die Startpositionen ausgefahren werden. Am Samstag (12. Mai) beginnt um 15.30 Uhr die Jagd zweimal rund um die Uhr, am Sonntag (13. Mai) steht gegen 15.30 Uhr der Sieger fest. Übertragen wird das Rennen im dritten Jahr in Folge von RTL NITRO, die das Top-30-Qualifying am Freitag live zeigen und beim Rennen mehr als 25 Stunden lang nonstop auf Sendung sein werden. Ein umfangreicher Livestream mit mehr als 20 parallelen Kameraperspektiven, darunter auch spektakulären Onboard-Bildern aus beiden Autos von ROWE RACING, ist unter www.rowe-mineraloel.com/rowe/engagements/rowe-sports/motorsport/ verfügbar.

Hans-Peter Naundorf, Teamchef ROWE RACING: „Eigentlich ist unser Ziel für das 24h-Rennen ganz einfach: Wir wollen einen Platz besser abschneiden als im vorigen Jahr. So einfach das klingt, so schwierig ist das aber auch in der Umsetzung. Denn bei diesem einzigartigen Rennen auf der schwierigsten Rennstrecke der Welt und mit so vielen hochkarätigen Konkurrenten muss man nicht nur 24 Stunden, sondern vier Tage lang hochkonzentriert und präzise arbeiten und darf sich keinen Fehler erlauben. Wir waren in den letzten Jahren mehrfach ganz nah dran, unseren Traum von Gesamtsieg zu verwirklichen, aber dann hat immer das letzte Quäntchen gefehlt. In diesem Jahr hatten wir eine sehr gute Vorbereitung auf das 24h-Rennen. Mit dem Sieg im zweiten VLN-Lauf und Platz zwei im Qualifikationsrennen haben wir bewiesen, dass unser Ziel realistisch ist. Da wir zum ersten Mal für beide Fahrzeuge schon vorab den Platz im Top-30-Qualifying sicher haben, können wir uns ganz gezielt auf die Rennvorbereitung konzentrieren, die neu aufgebauten Autos kontrollieren und abstimmen. Wir hoffen, dass uns die schwarze Haube auch im 24h-Rennen Glück bringt, vielleicht wird ja auch Connor De Phillippi zum entscheidenden Mosaiksteinchen. Er hat im vorigen Jahr das Rennen gewonnen und viel wertvollen Input und eine große Abgeklärtheit ins Team gebracht. Und ein Routinier wie Martin Tomczyk mit seiner immensen Erfahrung aus 18 Jahren Profi-Rennsport ist ein riesiger Gewinn für die ganze Mannschaft, der als Ruhepol alle zusammenschweißt, aber selbst auch noch – wie wir alle – heiß auf den Sieg ist. Insgesamt bin ich stolz darauf, welch hochkarätiges Fahrerteam wir gemeinsam mit unserem Partner BMW Motorsport an den Start bringen.“

Tom Blomqvist, #98 ROWE RACING BMW M6 GT3: „Ich kenne ROWE RACING bereits, denn ich bin für sie schon in der Vergangenheit gefahren. Es ist ein großartiges Team, und ich hoffe, dass wir gemeinsam ein tolles Ergebnis erzielen können. Für mich als Rennfahrer ist dieses 24-Stunden-Rennen ein spektakuläres Event. Einen höheren Genuss, als in einem Rennfahrzeug auf dieser Strecke zu fahren, kann ich mir nicht vorstellen.“

Nick Catsburg, #98 ROWE RACING BMW M6 GT3: „Ich freue mich wirklich sehr auf die 24 Stunden auf dem Nürburgring – genau genommen ist das sogar mein Lieblingsevent des Jahres. Wir haben ein starkes Auto und starke Fahrer. Auch unsere Ergebnisse in der VLN und beim Qualifikationsrennen waren vielversprechend. Ich habe das Gefühl, dass wir sehr gut vorbereitet sind.“

John Edwards, #98 ROWE RACING BMW M6 GT3: „Die Nordschleife ist die coolste Rennstrecke der Welt, und ich freue mich jedes Mal riesig, dort fahren zu können. Ich war beim 24-Stunden-Rennen schon ein paar Mal gut unterwegs, konnte aber bisher noch nicht das entsprechend gute Ergebnis einfahren. Hoffentlich gelingt mir das in diesem Jahr mit ROWE RACING.“

Richard Westbrook, #98 ROWE RACING BMW M6 GT3: „Nach zwei zweiten Plätzen mit BMW in drei Jahren muss das Ziel ein Sieg sein. Das wird angesichts der sehr starken Konkurrenz verschiedener Hersteller natürlich nicht einfach. Aber alle meine Teamkollegen und ich haben ein gutes Gefühl für das Auto und sind viele Runden ohne Probleme gefahren.“

Martin Tomczyk, #99 ROWE RACING BMW M6 GT3: „Ich freue mich natürlich sehr auf das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring, bei dem ich seit vielen Jahren mit BMW antrete. Bisher hat es mit dem Sieg leider nicht geklappt, wir waren mehrfach kurz davor und hätten das Rennen theoretisch schon zweimal gewinnen können. Doch so ist es – das gehört zum Nürburgring dazu. Es ist eine große Herausforderung, und viele Faktoren spielen dort eine Rolle.“

Alexander Sims, #99 ROWE RACING BMW M6 GT3: „Nach dem zweiten Platz im vergangenen Jahr würde ich diesmal auf dem Podium natürlich sehr gerne noch eine Stufe höher steigen. Der BMW M6 GT3 mit dem Evo-Paket macht einen guten Eindruck und hat in der Vorbereitung auf dem Nürburgring auch schon gute Ergebnisse erzielt. Wir sind also in einer guten Position, aber es gibt wohl kein 24-Stunden-Rennen, das schwieriger zu gewinnen ist als das auf der Nordschleife. Dieses Rennen ist immer wieder eine der größten Herausforderungen für mich als Rennfahrer, aber gleichzeitig auch jedes Mal ein großes Vergnügen.“

Jesse Krohn, #99 ROWE RACING BMW M6 GT3: „Ich bin super happy, wieder bei diesem großartigen Event dabei sein zu können. Unser Fahreraufgebot bei ROWE RACING ist großartig, die Vorbereitung ist auch sehr gut gelaufen. Jetzt geht es darum, auch dann ganz vorne dabei zu sein, wenn es darauf ankommt.“

Connor De Phillippi, #99 ROWE RACING BMW M6 GT3: „Ich freue mich unheimlich auf meinen ersten Einsatz als BMW Werksfahrer bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring und die damit verbundene Chance, meinen Gesamtsieg aus dem Vorjahr zu wiederholen. Der BMW M6 GT3 ist auf der Nordschleife besonders stark. In den VLN-Rennen haben wir unseren Speed bereits gezeigt. Jetzt hoffen wir, das beim Saisonhöhepunkt wiederholen zu können.“

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