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Hightec Schmierstoffe
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Schmierstoff ABC

Gerne erläutern wir Ihnen auf den folgenden Seiten wichtige Begriffe aus dem Bereich der Schmierstoffe.
Sollten Sie Begriffe vermissen, so können Sie dem Bereich Marketing gerne eine entsprechende Meldung über unser Kontaktformular zukommen lassen.

ACEA

Repräsentation 13 großer europäische Automobilhersteller, deren Spezifikationen die technischen Anforderungen von Kfz-Motorenölen festlegen.

Additive

Öllösliche Stoffe, die Mineralölen, Mineralölprodukten und Syntheseölen zugegeben werden und die Eigenschaften der Schmierstoffe, Kraftstoffe, Heizöle usw. verändern oder verbessern.

Alterung

Unerwünschte chemische Veränderung von mineralischen und synthetischen Produkten während des Gebrauchs und während der Lagerung.

Alterungsbeständigkeit

Bestimmung des Alterungsverhaltens von unlegierten und wirkstoffhaltigen Schmierölen sowie von wirkstoffhaltigen Dampfturbinen- und Hydraulikölen.

Altöl

Gebrauchter Schmierstoff, der beim Einsatz durch Alterung, Verunreinigungen usw. zur Weiterverwendung als spezieller Schmierstoff ungeeignet geworden ist.

Barrel

Internationales Hohlmaß seit Beginn der Erdölförderung in der Mineralölbranche; 1 Barrel = 42 US-Gallonen = 159 l

Basisöl

Mineralölanteil eines legierten Schmieröles bzw. Ölanteil bei Schmierfetten.

Blauer Engel

Umgangssprachliche Bezeichnung für ein Umweltzeichen vergeben vom Umweltbundesamt nach Richtlinien des RAL für Produkte.

Blenden

Mischen von Mineralölprodukten und Additivierung.

Bremsflüssigkeit

Spezielle Hydraulikflüssigkeit für Fahrzeuge, als Grundflüssigkeiten meistens Polyglykole, Borsäureester und Glykoläther verwendet.

Cetanzahl (CZ)

Maßzahl zur Kennzeichnung der Zündwilligkeit von Dieselkraftstoffen, wie viel Volumenprozent Cetan in einer Mischung mit alpha-Methylnaphthalin enthalten sind.

Crude Oil

Unverarbeitetes, entgastes, entsalztes, entwässertes und von festen Verunreinigungen getrenntes Erdöl.

Dichte

Die Dichte p eines Mineralöls oder eines verwandten Stoffes ist der Quotient aus seiner Masse m und seinem Volumen V, bei einer bestimmten Temperatur t.

DIN – Deutsches Institut für Normung e.V.

Bei Mineralölprodukten Normen über Eigenschaften, Anforderungen und Prüfverfahren für Hersteller, Anwender und Verbraucher.

DOT

DOT legt die Richtlinien für Bremsflüssigkeiten DOT 3, 4 und 5 fest.

EP-Schmierstoffe

Bei Schmierölen oder Schmierfetten, die EP-Wirkstoffe (polare oder metallaktive Zusätze bzw. Festschmierstoffe usw.) enthalten。

Erdöl

Kohlenwasserstoffgemische mit geringen Anteilen an Sauerstoff, Schwefel, Stickstoff und Metallen in porösen Speichergesteinen entstanden.

Festschmierstoffe

Graphit, Molybdändisulfit, verschiedene Kunststoffe und Schwermetallsulfide, meist nur für Schmierungsaufgaben unter extremen Bedingungen eingesetzt und benötigt.

Flammpunkt

Niedrigste Temperatur unter Bildung eines entflammbaren Dampf-Luft-Gemisches, das kurz aufflammt und wieder erlischt.

Fließverhalten

Viskositätsverhalten einzelner Stoffe, die sich nach der Art der Stoffe richtet, dargestellt in Fließ- oder Viskositätskurven.

Frostschutzmittel

Kühlstoffe, die als Konzentrate etwa 90% Ethylenglykol sowie Propylenglykol, Inhibitoren, Additive, Farbstoffe und eine geringe Menge Wasser enthalten.

Gasmotorenöl

Motorenöle, speziell für die besonderen Eigenarten und teilweise aggressiven Bestandteile der verschiedenen Gase legiert.

Gefahrklasse

Bis 2002 Einteilung der brennbaren Flüssigkeiten nach Gruppe A (Flammpunkt nicht über 100°C) und Gruppe B (Flammpunkt unter 21°C).

Getriebefett

Getriebefließfette, früher meist natriumverseift, heute meist Li-, Ca- und Al-Seifenfette; oft auf synthetischer Basis.

Getriebeschmieröl

Schmieröl für Industriegetriebe

Grundöle / Basisöle

Hauptsächlicher Anteil von Mineralölen bzw. Syntheseölen in gemischten bzw. legierten Schmierölen oder in Produkten, die Schmierölanteile enthalten.

Heavy-Duty-Motorenöle (HD-Öle)

Durch Wirkstoffzusätze speziell den schweren Anforderungen in Diesel- und Otto-Motoren angepasst.

Honöl

Dünnflüssiges Schneidöl für den Hon-Vorgang bei der Metallbearbeitung.

HTHSV – High Temperature High Share Rate Viscosity

Scheinbare Viskosität eines Mehrbereichsmotorenöls.

Hydrauliköl

Alterungsbeständige, dünnflüssige, nichtschäumende, hochausraffinierte Druckflüssigkeit für den Einsatz in Hydraulikanlagen.

Hypoid-Getriebeöl

Hochdruckschmieröl mit EP-Zusätzen zur Schmierfähigkeitsverbesserung und zur Vermeidung der Fressneigung.

ILSAC

Basiert auf den API-Klassifikationen.

Industrieschmierstoff

Schmieröl und Schmierfett für industrielle Aggregate und Maschinen.

ISO

ISO-Klassifikation für Schmierstoffe, Industrieöle und verwandte Erzeugnisse (Klasse L)

18 Familien, soweit wie möglich alle Anwendungsfälle für Schmierstoffe, Industrieöle und verwandte Erzeugnisse erfassend.

Kaltschlamm

Bildet sich im Kurbelgehäuse von Motoren durch Verbrennungsprodukte und Kondenswasser, die mit geringer Belastung und niedrigen Betriebstemperaturen laufen

Klopffestigkeit

Gibt das Verhalten (Widerstand) eines Ottokraftstoffes gegen Selbstentzündung bei der Verbrennung im Motor an.

Kohlenwasserstoffe

Chemische Verbindungen (Moleküle), die aus den Elementen Kohlenstoff und Wasserstoff aufgebaut sind.

Kühlerfrostschutzmittel

Um das Gefrieren des Kühlwassers in Kraftfahrzeugmotoren zu verhindern, werden dem Kühlwasser Frostschutzmittel zugesetzt.

Kühlschmierstoff

Schmierstoffe zum Kühlen und Schmieren beim Trennen und teilweise beim Umformen von Werkstoffen.

Leichtlauf-Öl

KFZ-Motoren- oder Getriebeöle, die durch Reibungsverminderung Kraftstoff einsparen und ein besseres Anspringen der Motore im Tieftemperaturbereich ermöglichen.

Limited Slip (LS)

LS-Wirkstoffe werden in Hypoid-Getriebeölen für Sperrdifferential, ATF’s und für Bettbahnöle eingesetzt.

Low SAPS Öl

Öle mit beschränktem Gehalt an SAPS (Sulfat-Asche, Phosphor und Schwefel) für den Einsatz als Motorenöl.

Mehrbereichs Motoren- und Getriebeöl

Schmieröl, durch sehr gutes Viskositäts-Temperatur-Verhalten für den ganzjährigen Einsatz in Kraftfahrzeugen.

Mehrzweckgetriebeöle

Können für Schalt-, Zusatz-, Hypoidgetriebe usw. in Kraftfahrzeugen, Traktoren und Baumaschinen eingesetzt werden.

Mehrzwecköle

Industrieschmierstoffe, die durch spezielle Additivierungen die Anforderungen verschiedener Werkzeugmaschinen-Aggregate genauso erfüllen.

Metallbearbeitungsöl

Sammelbegriff für Schneidöle, Walzöle, Ziehöle und Bohröle, wassermischbar und nichtwassermischbar.

MIL-Spezifikation

Spezifikationen der US-Streitkräfte mit Mindestanforderungen für zu liefernde Betriebsstoffe; in Europa an Bedeutung verlierend.

Mineralöle

Mineralölprodukte sind die aus dem mineralischen Rohstoff Erdöl gewonnenen flüssigen Destillations- und Raffinations-Produkte.

Motorenöl

Dient zur Schmierung der Lager, des Triebwerkes, der Zylinder und des Ventiltriebs in Verbrennungskraftmaschinen.

NLGI

NLGI-Klassen

Konsistenz-Einteilung (Penetrations-Klassen) für Schmierfette: DIN 51818

Oxidation

Chemische Reaktion mit Sauerstoff.

Paraffine (Alkane)

Gasförmige, flüssige und feste kettenförmige gesättigte Kohlenwasserstoffverbindungen.

Polyalphaolefine (PAO)

Synthetische Kohlenwasserstoffe, die aus Olefinen entstehen, die mittels dem Steam-Cracking-Verfahren gewonnen werden.

Pourpoint (Pp)

Niedrigste Temperatur, bei welcher das Öl eben noch fließt, wenn es unter festgelegten Bedingungen abgekühlt wird.

Reibwertverbesserer (FM)

Sollen die Reibungsverluste herabsetzen bzw. vermindern oder ein definiertes Reibverhalten der verschiedenen Schmierstoffe bewirken.

SAE

Vereinigung der US-amerikanischen Kraftfahrzeugingenieure.

Scherstabilität

Zur Verbesserung des Viskositäts-Temperatur-Verhaltens werden Schmierölen, Hydraulikölen usw. Viskositätsindex-Verbesserer zugegeben.

Schlammbildung

Alterung von Mineralölen; durch den Einfluss von Luft und Wasser kann es bei Mineralölprodukten zur Bildung von Oxidationsstoffen und zur Polymerisation kommen.

Schmierfähigkeit

Kennzeichnet die Tragfähigkeit des Schmierfilmes eines Schmierstoffes; muss auf konkrete Bedingungen bezogen werden.

Schmierfette

Konsistente Gemische aus Verdickern und Ölen.

Schmierstoffe

Vermindern Reibung und Verschleiß bei gleitendem oder rollendem Kontakt zweier sich aufeinander bewegender Punkte, Linien oder Flächen.

Schneidöl

Nichtwassermischbarer Kühlschmierstoff (Metallbearbeitungsöle) für zerspanende Metallbearbeitung.

Spezifikation

Vorschriften für Schmier- und Kraftstoffe.

Synthetische Schmierstoffe

Werden bei Anforderungen wie Feuerresistenz, Hochtemperaturstabilität, Tieftemperaturverhalten, Resistenz gegen radioaktive Strahlung etc. eingesetzt.

UTTO

Mehrzwecktraktorenöl für Getriebe einschließlich nasser Bremsen und Hydraulik für Ackerschlepper und Baumaschinen, aber nicht für Motoren.

Verdichter-Schmieröle

Schmieröle V, die in Luftverdichtern mit ölgeschmierten Druckräumen ohne Einspritzkühlung verwendet werden.

Verschleißschutzadditive

Stoffe, die auf der Metalloberfläche anhaften und durch Reibung aktiviert werden, wodurch sich neue Oberflächen, die Materialabtrag durch Verschleiß verhindern oder einschränken.

Viskosität

Maß für die Zähflüssigkeit einer Flüssigkeit. Je höher die Viskosität umso dickflüssiger das Produkt, je niedriger die Viskosität desto dünnflüssiger.

Viskositäts-Index (VI)

Rechnerisch ermittelte Zahl einer konventionellen Skala, welche die Viskositätsänderung eines Mineralöl- bzw. Syntheseöl-Erzeugnisses mit der Temperatur charakterisiert.

Wälzlagerfett

Schmierfett für Wälzlager, heute in den meisten Fällen lithiumverseiftes Schmierfett.

Walzöl

Metallbearbeitungsöle, die beim Kaltwalzen zum Benetzen der Walzen, benutzt werden.

Wärmeträgeröl

Temperatur- und oxidationsbeständiges Mineral- oder Syntheseöl mit gutem Flammpunkt, das als Wärmeträger zum Kühlen oder zum Erwärmen eingesetzt werden kann.

Wassergefährdungsklassen (WGK)

Die Kommission Bewertung wassergefährdender Stoffe (KBwS) erarbeitete den Katalog wassergefährdender Stoffe; Einteilung in 3 Wassergefährdungsklassen.

Zweitakt-Motorenöl

Für die Schmierung von Zweitakt-Ottomotoren Unterscheidung in selbst mischende, nicht selbst mischende und Außenbordmotorenöle.

Zweitraffinate

Bestimmte gebrauchte Schmieröle (Altöle), die in einer Raffinerie zu Zweitraffinaten aufgearbeitet werden.