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4. Juni 2018

Furiose Aufholjagd von ROWE RACING in Paul Ricard bleibt beim 1000-km-Rennen am Ende unbelohnt

Zeitstrafe kostet die #99 zwei Minuten vor Ende der sechs Rennstunden greifbar nahen Top-10-Platz / Schwesterauto nach Spätschaden einer Kollision früh raus

Trotz einer furiosen Aufholjagd beim 1000-km-Rennen auf dem Circuit Paul Ricard stand ROWE RACING am Ende mit leeren Händen da. Nachdem sich die Mannschaft aus St. Ingbert mit dem BMW M6 GT3 mit der #99 beim dritten von fünf Läufen des Blancpain GT Series Endurance Cup im südfranzösischen Le Castellet vom zwischenzeitlichen 35. Platz wieder bis auf Rang sieben nach vorne gekämpft hatte, kostete eine zwei Minuten vor Ende des sechsstündigen Rennens verhängte 30-Sekunden-Zeitstrafe den greifbar nahen Top-10-Platz. So verpasste das Team auf Position elf die Punkteränge um die Winzigkeit von 0,7 Sekunden. Das Schwesterauto mit der #98 musste wegen eines Folgeschadens einer Kollision in der Anfangsphase nach 47 Runden aufgeben.

Mit einer starken ersten Runde hatten der Deutsche Jens Klingmann in der #99 zwei und der „fliegende Finne“ Jesse Krohn in der #98 drei Plätze gegenüber ihren Startpositionen gut gemacht und sich auf die Plätze 12 und 13 geschoben. In der neunten Runde wurde Klingmann aber von einem Konkurrenten unverschuldet umgedreht, was ihn auf Rang 35 zurückwarf. Bis zum Ende seines Doppelstints hatte er aber bereits 18 Plätze zurückgewonnen, sodass der Australier Chaz Mostert auf Position 17 seine Renn-Premiere für ROWE RACING feiern durfte. Nach einer guten Vorstellung übergab er ein bisschen früher als geplant in einer Full-Course-Yellow-Phase (FCY) die #99 an den Briten Tom Blomqvist, wodurch das Trio vom 15. auf den 11. Platz vorrückte.

Nachdem sich Tom Blomqvist in einer intensiven und hektischen Schlussphase mit mehreren FCY- und Safety-Car-Phasen auf Rang sieben nach vorne gearbeitet hatte, gab der Sohn des ehemaligen Rallye-Weltmeisters bei der letzten Freigabe des Rennens zu früh Gas. Zwar lag er danach auf Rang sechs, auf dem er auch über die Ziellinie fuhr. Die Rennleitung hatte zwei Minuten vor Ende des Rennens allerdings eine Durchfahrstrafe gegen ihn verhängt, die automatisch in eine 30-Sekunden-Zeitstrafe umgewandelt wurde und die #99 auf Rang elf zurückwarf.

Auch das Schwesterauto mit der #98 machte Bekanntschaft mit der Rennleitung. Nach einem missglückten Überholversuch in Runde 15, bei dem es zu einer Kollision mit einem Konkurrenten gekommen war, erhielt Jesse Krohn eine Durchfahrtstrafe, die ihn zusammen mit einem zusätzlichen Boxenstopp zur Begutachtung der Schäden an seinem BMW M6 GT3 weit zurückwarf. Nur wenige Runden, nachdem Krohn das Fahrzeug an Nick Yelloly übergeben hatte, musste der Brite die #98 mit einem Aufhängungsschaden als Spätfolge der Kollision in der Box abstellen.

Die nächste Herausforderung für ROWE RACING sind jetzt die 24 Stunden von Spa, die das Team 2016 gewonnen hatte. Zunächst steht am 3. Juli der offizielle Testtag auf der Formel-1-Strecke in den belgischen Ardennen auf dem Programm, das Rennen findet dann am 28./29. Juli statt.

Hans-Peter Naundorf, Teamchef ROWE RACING: „Nach einer solchen Aufholjagd in diesem hochkarätigen Feld am Ende doch mit leeren Händen dazustehen, ist schwer zu verdauen. Nach dem unverschuldeten Dreher zu Beginn hatten wir uns mit viel Einsatz und einigen gelungenen taktischen Schachzügen bis in die Punktränge vorgekämpft. Das zeigt deutlich, was mit unserem Auto möglich gewesen wäre. Wenn man das dann aber so kurz vor dem Ziel durch einen einfachen Fehler wieder aus den Händen gibt, ist das sehr ärgerlich, erst recht, wenn man dann um sieben Zehntelsekunden die Punkte verpasst. Auch die Kollision der #98 war in so einer frühen Phase eines Sechs-Stunden-Rennens einfach unnötig. Zumindest lässt uns die weiter gesteigerte Performance unserer Autos für das zweite große Saisonhighlight hoffen. Bei einem 24-Stunden-Rennen wie in Spa kann man aber nur erfolgreich sein, wenn man fehlerfrei über die Distanz kommt.“

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