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18. Juni 2018

ROWE Triathlon: Zweiter bei der Challenge Heilbronn

„Alles gegeben und glücklich damit“

Mit einem knappen zweiten Platz über die Mitteldistanz bei der Challenge Heilbronn ist der Freiburger Triathlonprofi Andi Böcherer „super happy“. Hinter dem Sieger Sebastian Kienle erkämpfte sich Böcherer dank eines starken Willens den Silberrang und blieb noch vor dem Schweizer Sven Riederer. Dabei hatte Riederer seinen Konrahenten während des Halbmarathons bereits überholt und einen Abstand von 50 Sekunden herausgelaufen. Doch dann kam Böcherer zurück. „Das war eine maximale Willensleistung. Ich habe alles gegeben und mein Kopf hat den Körper überzeugt, dass mehr geht als er glaubte. Ich hatte zwischendurch beim Laufen eine Schwächephase, habe mich dann aber zusammengerissen und bin am Ende sehr zufrieden mit dem Rennen.“

Beim Schwimmen stieg Böcherer mit der Führungsgruppe aus dem Wasser, übernahm auf dem Rad schnell die Initiative und hielt nicht nur den zwei Minuten nach ihm auf sein Rad gestiegenen Ausnahmeradler Sebastian Kienle auf Distanz – sondern hängte auch alle anderen ab. Im zweiten Teil der Radstrecke bekam er dann doch Gesellschaft durch Kienle und eine Gruppe um Sven Riederer. „Auf den letzten fünf Kilometern haben Sebi und ich nochmal in die Pedale getreten und konnten die anderen damit unter Druck setzen und distanzieren.“ Zu zweit ging es also auf die Laufstrecke. Und sofort erhöhte Kienle, der Ironman-Weltmeister von 2014, das Tempo. „Mir war das etwas zu schnell“, erklärt Böcherer, warum er Kienle nach einem Kilometer laufen ließ. In Sichtweite blieb er dennoch – auch, wenn er auf den nächsten Kilometern deutlich zu leiden hatte. Diese Phase nutzte Riederer für seinen Überholvorgang.

Doch Böcherer konterte: „Ich habe mich selbst davon überzeugt, dass ich mehr drauf habe als mein Körper mir signalisieren will und mich zurück gekämpft. Deshalb bin ich sehr zufrieden mit dem Arbeitstag bei der Challenge Heilbronn! Danke an alle Helfer und die Organisatoren, dieses Rennen ist etwas Besonderes. Und ganz besonders an Sebastian Kienle und Sven Riederer für den harten und ehrlichen Fight! So liebe ich Triathlon!

Bild: Ingo Kutsche

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