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23. Januar 2019

Neue Herausforderung für ROWE RACING – Doppel-Strategie mit BMW und Porsche

Vorbereitung der BMW M6 GT3 für das 24h-Rennen auf dem Nürburgring laufen planmäßig / Porsche-Einsatz als zweites Standbein auf internationaler Bühne

 

ROWE RACING steht 2019 vor einer anspruchsvollen Saison. Die Vorbereitung der beiden BMW M6 GT3 für den Start beim 47. ADAC 24h-Rennen auf dem Nürburgring (22./23. Juni) laufen auf Hochtouren, in Kürze erhalten die Fahrzeuge ein neues Design für das Jahr 2019. Ihr Einsatz in der „Grünen Hölle“ inklusive des intensiven Vorbereitungsprogramms bei der
VLN Langstreckenmeisterschaft und dem ADAC 24h-Qualifikationsrennen ist unabhängig vom Auftritt mit Porsche im Blancpain GT Series Endurance Cup, den die Mannschaft aus St. Ingbert am Dienstag (22. Januar) bekannt gegeben hatte. „Die Doppel-Strategie mit BMW und Porsche ist für ROWE RACING eine neue Herausforderung“, sagt Teamchef Hans-Peter Naundorf und gibt im Interview Einblick in die Saisonvorbereitung.

 

ROWE RACING hat am Dienstag verkündet, in diesem Jahr die Saison im Blancpain GT Series Endurance Cup mit Porsche zu bestreiten. Was bedeutet das für das Engagement mit BMW beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring?

Hans-Peter Naundorf: „Seit unser Start beim 24h-Rennen 2019 auf dem Nürburgring inklusive der Fahrerbesetzung beim BMW Motorsport Saisonabschluss Anfang Dezember in München von BMW bekannt gegeben wurde, arbeiten wir mit Volldampf daran, unsere beiden BMW M6 GT3 für die nächsten Einsätze auf der Nordschleife und das geänderte Reglement beim 24h-Rennen perfekt vorzubereiten. Ein Fahrzeug wird gerade komplett neu aufgebaut. In Kürze erhalten beide Autos auch ihr neues Design für die Saison 2019, da fehlen nur noch die letzten Sponsorenlogos. Wir arbeiten seit 2016 sehr erfolgreich mit BMW Motorsport zusammen und haben gemeinsam das große Ziel, nach dem zweiten Platz 2017 dieses Rennen endlich zu gewinnen. Unser neues Projekt mit Porsche ist davon völlig unabhängig.“

Wie kam es denn zu der Entscheidung, 2019 eine Doppel-Strategie zu fahren und bei den internationalen Rennen auf den Porsche 911 GT3 R zu setzen?

Naundorf: „Unser Rennprogramm 2019 sieht nicht anders aus als in den vorigen Jahren. Neben unserem Hauptprogramm mit BMW Motorsport auf der Nordschleife wollten wir auch in dieser Saison als zweites Standbein international wieder in der Blancpain GT Series antreten, und da vor allem in Spa, wo den bislang größten Erfolg in der Geschichte unsers Teams gefeiert haben. Das war auch der ausdrückliche Wunsch unseres Partners ROWE MINERALOELWERK GMBH – und übrigens auch unserer zahlreichen internationalen Fans. Da dies 2019 in der vorherigen Konstellation nicht umsetzbar war, haben wir nach einer sportlich ebenso hochkarätigen Alternative gesucht und diese bei Porsche gefunden.“

Zwischen dem BMW M6 GT3 und dem Porsche 911 GT3 R gibt es ja einige Unterschiede. Ist es für das Team schwierig, sich während der Saison von einem Auto auf das andere umzustellen? Zwischen zwei Renneinsätzen liegt manchmal nur eine Woche …“

Naundorf: „Wir denken, dass das für unser Team kein großes Problem sein wird, genau wissen wir das aber natürlich erst nach der Saison. Generell sind nicht nur die Autos unterschiedlich, wobei die eingesetzten Fahrer an ‚ihre‘ Autos ja gewöhnt sind. Auch das Reglement und die verwendeten Reifen in der Blancpain GT Series sind etwas anders als auf dem Nürburgring, sodass die Erkenntnisse schon bisher nicht 1:1 übertragbar waren. Beim BMW M6 GT3 kennen unsere Ingenieure und Mechaniker inzwischen jede einzelne Schraube, die Einarbeitung in den Porsche 911 GT3 R ist jetzt eine neue Herausforderung. Wir setzen damit ganz bewusst auch neue Reizpunkte und gehen davon aus, dass diese unsere Performance insgesamt steigern werden.“

 

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